Kot fressen – Was soll man tun ?

11. Januar 2010

Was soll man tun, wenn der Hund gerne den Kot anderer Tiere frisst ?

Wenn Hunde den Kot seiner Artgenossen fressen, so ist die Wahrscheinlichkeit,
dass Sie sich darüber mit Würmern anstecken können, enorm hoch.

Viele von den Parasiten in “frischem Kot” sind noch nicht ansteckungsfähig.
 
Leider ist das Alter des Kots nicht auf den ersten Blick erkennbar.
Das Kotfressen sollte daher konsequent unterbunden werden.

Falls dies nicht möglich ist, ist eine monatliche Entwurmung sehr zu empfehlen.

Oft aber frist der Hund gar nicht den Kot seiner Artgenossen, sondern vielmehr den Kot von anderer Tiere wie z.B. von Pferden oder Kühen.
Da diese Würmer für den Hund nicht ansteckend sind, bedeutet dies kein erhöhtes Risiko.

 
Kotfressen kann ein Hinweis auf einen Ernährungsmangel sein, viele Hundehalter mit diesem Problem geben Ihren Hunden Vitamin B.

Ist Schokolade für Hunde giftig?

5. Januar 2010

Viele fragen sich, ist es richtig dass Schokolade für den Hund giftig sei ? Die Antwort lautet “Ja” ist Sie.

Schokolade enthält Koffein und Theobromin, beide Stoffe sind giftig für Hunde. Ein Hundekörper baut z.B. Theobromin viel länger ab, als ein menschlicher Körper.

Die Symptome der Vergiftung hängt von der Menge und der Art der aufgenommenen Schokolade ab. Zartbitterschokolade ist besonders gefährlich. Es hängt auch davon ab ob es ein großer oder kleiner Hund ist. Ein großer Hund kann einiges mehr Schokolade konsumieren als ein kleiner Hund.

Kleine Hunderassen wie z.B. Pudel oder Dackel, können nach dem Fressen von 20 – 30 Gramm sterben. Bei größeren Hunden wie z.B. Schäferhunden oder Bernadiner sind 120 bis 250 Gramm schon gefährlich.

Wir raten Ihnen deshalb davon ab, Ihrem Hund Schokolade anzubieten.

Katzen und Trinken

22. Mai 2009

Viele Katzenbesitzer sind sich unschlüssig, ob man der Katze nur Wasser zum Trinken geben darf oder ob man ihr auch gerne mal Kuhmilch anbieten kann. Einige sagen klar „Nein, auf keinen Fall Kuhmilch“, andere wiederum meinen „Das macht der Katze doch nichts aus“.

Fakt ist, dass Katzen nicht allzu gern reines Wasser trinken, obwohl dies eigentlich das beste „Getränk“ für sie ist. Aus diesem Grund nehmen viele Katzen zu wenig Flüssigkeit auf.

Falbkatzen, die Vorfahren unserer Hauskatzen, decken ihren Flüssigkeitsbedarf fast nur mit den Körpersäften ihrer Beutetiere und begeben sich kaum zu Wasserlöchern oder ähnlichem.

Wer seine Katze mit Rohfleisch füttert, kann den Fleischsaft etwas wässern und in einer Schüssel anbieten. Wer seine Katze mit Weichfutter ernährt, kann dieses auch vorsichtig mit Wasser versehen.

Kuhmilch vertragen nicht alle ausgewachsene Katzen, obwohl sie sich auf die Milch stürzen. Bei manchen Katzen fördert dies eine Verschleimung des Magens. Es kann zu schweren Durchfällen kommen. Deshalb sollte man nur selten und nicht zu viel davon vorsetzen.

Eine Alternative zur Kuhmilch, die die meisten Katzen auch gut vertragen, ist die Kondensmilch. Diese wird jungen Katzen pur und erwachsenen Katzen verdünnt gegeben. Diese schmeckt auch fast allen Katzen.

Rohfleischfütterung: Getreide – schlecht für Hunde?

3. April 2009

Viele Hundehalter sind sich heute darüber einig, dass die Rohfleischfütterung (auch: Barf) für den Hund das Beste sei, schließlich sei der Hund ja noch Wolf und der ist bekanntermaßen ein Fleischfresser.

Ebenso sind sie der Meinung, dass Getreide nichts in der Hundenahrung / Hundefutter zu suchen hat und das Getreide oft schimmlig ist und nicht mal wir Menschen das essen würden.

Nun frage ich mich: Würden wir unser Essen vergraben und warten, bis es einen gewissen „Reifegrad“ und eine sehr ansprechende Farbe hat, weil es uns danach besser schmeckt? Nein, sicherlich nicht. Aber Hunde tun das mit Vorliebe. Wir würden vieles nicht essen, was unsere Hunde lieben!

Man muss das aber auch nach dem heutigen Stand sehen:

Hunde sind im Laufe der Domestikation vom Fleischfresser zum Allesfresser geworden und hatten dabei ca. 14.000 Jahre Zeit, sich auch physisch an das Leben unter Menschen anzupassen. So wiegt das Gehirn eines Haushundes weniger als das eines Wolfes. Hunde haben einige Funktionen ihres Gehirns abgeschaltet, da das bei einem Leben unter Menschen nicht mehr notwendig ist. Dafür haben sie wiederum andere Fähigkeiten entwickelt, die der Wolf nicht hat und in freier Wildbahn auch nicht benötigt. Ein Beispiel hierfür ist das hundetypische „Lächeln“. Hunde benutzen das u.a. zur Kommunikation mit ihrem Menschen. Wölfe haben es nicht nötig, jemanden anzulächeln und konnten es sich auch nicht von Artgenossen abschauen.

Und natürlich hat sich auch der Darm eines Hundes zu dem des Wolfes verändert. Der Darm eines Hundes ist z.B. länger und eine reine Fleischfütterung kann für den Hund tödlich sein, wenn nicht darauf geachtet wird, dass er alle nötigen Zusatzstoffe bekommt! Es gibt Hundehalter, die denken, dass es damit getan ist, dem Hund einfach ein paar Brocken Fleisch hinzuwerfen. Und das ist lebensgefährlich für das Tier! Vor allem, wenn es sich dabei um rohes Schweinefleisch handelt. Es gibt Behauptungen, die besagen, dass es in Deutschland diesen für Hunde gefährlichen Aujeszky-Virus nicht mehr gibt. Aber ich habe schon Gegenteiliges gehört.

Ich bin auch der Ansicht, dass Getreide bei Hunden Allergien auslösen KANN, aber nicht MUSS. Es gibt auch Menschen, die gegen Nüsse allergisch sein KÖNNEN, MÜSSEN aber nicht. Deshalb ist die Nuss doch nicht gleich schlecht für die gesamte Menschheit! Man muss eben bedenken, dass unsere Hunde auch Individuen wie wir Menschen sind und nicht jeder alles gleich verträgt und gleich mag.

Und auch die Behauptung: „Tierärzte haben doch keine Ahnung von der Ernährung, da dies in ihrem Studium nur kurz angerissen wird und sie das Futter aus Profitgier verkaufen“, finde ich schon weit aus dem Fenster gelehnt. Immerhin haben Tierärzte, wenn auch vielleicht nur kurz, etwas darüber gelernt und das lernen sie bestimmt nicht von einem Firmeninhaber, der sein Futter verkaufen will, sondern höchstwahrscheinlich von Experten, die über Studien berichten.

Man darf auch nicht vergessen, dass Tierärzte in ihrem Studium schließlich auch etwas über die Anatomie der Tiere lernen und so wissen sie doch, was unseren Tieren gut tut und was nicht. Ich glaube nicht, dass ein Tierarzt aus reiner Profitgier schlechtes für unsere Lieblinge will.

Außerdem, was viele nicht wissen: „Barf“ ist in den USA ein geschützter Begriff und darf nicht einfach so verwendet werden, wie hier in Deutschland, da es auch eine Art Geschäftsidee ist. Und wer sagt mir, dass dieser „Erfinder“ das Beste für mein Tier will und sich besser auskennt mit der Ernährung und Anatomie als ein Tierarzt?

Nun will ich das „Barfen“ aber natürlich nicht schlecht machen. Es gibt auch viele Fälle, in denen sich die Rohfütterung positiv auf die Hunde ausgewirkt hat. Aber da wurde meines Wissens nach auch auf die Nahrungsergänzung geachtet und nicht einfach nur Fleisch angeboten.

Aber dennoch sollte man sich bewusst machen, dass man als „Barfer“ auch nicht unbedingt alles andere Futter schlecht machen muss und allgemein sagen kann, dass Getreide Allergien auslöst und unsere Hunde krank macht. Denn wenn es so schlecht wäre, wären nicht so viele Hunde so alt geworden. Klar, minderwertiges Futter würde ich meinen Hunden nach heutigen Erkenntnissen auch nicht unbedingt anbieten, aber so gesehen wurde mein erster Hund damals trotz „Minderwertigkeit“ 17 Jahre alt!

Deshalb finde ich, dass hier der Spruch bezüglich ausgelösten Allergien und Krankheiten durch Getreide passt: Alles kann, nichts muss. Also sollte jeder selbst auf die Bedürfnisse und Reaktionen seiner Lieblinge achten, denn keiner kennt seinen Hund so gut, wie sein Halter!

Hallo liebe Blog-Besucher!

3. April 2009

Willkommen im Blog von Leckerliwelt.de! Noch gibt es keine Artikel hier, das soll sich aber bald ändern. Ich hoffe, dass die Artikel zum Nachdenken und Diskutieren anregen.

Diskussionen über die Artikel können im Leckerliwelt-Forum geführt werden.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen!